Social Media: Richtig posten bei Facebook und Co.

Social Media ist nicht mehr wegzudenken – auch nicht für Zahnärzte. Was Sie am besten bei Facebook und Co posten.

Rund 77 Prozent aller Internetnutzer sind in den sozialen Medien aktiv. Foto: Shutterstock/Rawpixel

Rund 77 Prozent aller Internetnutzer sind in den sozialen Medien aktiv. Foto: Shutterstock.com/Rawpixel

Die Mundpropaganda wird zunehmend durch die sozialen Netzwerke abgelöst. Da stellt sich die Frage, ob  Social Media vielleicht auch das Richtige für Ihre Zahnarztpraxis sind. Unzählige Menschen kommunizieren heutzutage über das Internet in den Sozialen Medien. Patienten suchen ihren Zahnarzt über Suchmaschinen, sie bewerten Ärzte auf Portalen und besonders verbunden fühlen sie sich mit ihrem Zahnarzt oder ihrer Zahnärztin, wenn sie ihm oder ihr auf Facebook oder Instagram folgen.

Patient ständig in Kontakt

Rund 77 Prozent aller Internetnutzer sind in den sozialen Medien aktiv, das heißt, auch der Großteil Ihrer Patienten ist ständig mit Freunden in Kontakt – egal ob in der Bahn oder im Café, auf dem eigenen Sofa oder im Wartezimmer Ihrer Zahnarztpraxis. Damit ist die Reichweite der sozialen Medien gigantisch. Man kann hier so viele Menschen erreichen wie nie zuvor.

Mini-Fragenkatalog für Zahnärzte:

Sind Social Media das Richtige für Sie? Wenn Sie die Mehrzahl der folgenden Fragen mit „Ja“ beantworten, dann legen Sie sich doch direkt ein Profil an:

• Nutzt meine Zielgruppe das Internet zur Informationsbeschaffung?

• Will ich zum festen Bestandteil der Informationswelt von Patienten werden?

• Will ich mich als Experte in einem Bereich positionieren (zum Beispiel Implantologie)?

• Ist es mir wichtig, meine bestehenden Patienten an meine Praxis zu binden?

• Gibt es regelmäßig Informationen zu meiner Praxis/meinen Leistungen?

• Möchte ich mein Image in der Öffentlichkeit positiv beeinflussen?

Über die sozialen Medien können gezielt Themen aufgegriffen werden, um zum Beispiel die Prävention zu verbessern. Sie können Ihre Patienten an Kontrolluntersuchungen erinnern, über Ihre Leistungen informieren, aber auch über Neuigkeiten aus der Zahnarztpraxis. Sie haben neue Mitarbeiter? Ihre Praxis wurde neu dekoriert? Sie haben neue Visitenkarten? Ihre Mitarbeiterin ist einen Halbmarathon gelaufen? Sie spenden Altgold? Ihr Team hat einen gemeinsamen Praxisausflug gemacht? Erzählen Sie davon!

Inhalte können etwas persönlicher sein

Die Inhalte in den sozialen Medien dürfen ruhig etwas privater sein. Ob Ihre Mitarbeiterin einen Halbmarathon gelaufen ist, interessiert Ihre Patienten nicht? Oh doch – denn genau solche Details machen Sie als Zahnarztpraxis nahbar. Ihre Patienten schenken Ihnen so schneller ihr Vertrauen – ein wichtiger Schritt der Patientenbindung.

Und das Beste: Sie können sofort starten, soziale Medien zu nutzen. Legen Sie sich einfach ein Profil bei Facebook oder Twitter, Google+, Instagram und Co. an – oder überlassen Sie das einer Agentur Ihres Vertrauens.
Dominik Hübner, Laura Homburg, Großkarolinenfeld

Zehn Tipps der Bundesärztekammer (BÄK) im Umgang mit sozialen Medien

1. Beachten Sie die ärztliche Schweigepflicht

2. Diffamieren Sie keine Kollegen

3. Überschreiten Sie die Grenzen des Arzt-Patienten-Verhältnisses nicht.

4. Trennen Sie Ihr privates vom beruflichen Profil.

5. Beachten Sie das Fernbehandlungsverbot.

6. Posten Sie keine berufswidrige Werbung.

7. Beachten Sie die Datenschutz und -sicherung.

8. Verhindern Sie Selbstoffenbarung von Patienten.

9. Halten Sie sich bei produktbezogenen Aussagen zurück.

10. Checken Sie Ihre Haftpflichtversicherung.

This page as PDF

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*