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Die Zahnarztpraxis am Ring in Markkleeberg hat beim ZFA-Award 2026 des PKV-Instituts den Titel „Praxisteam des Jahres“ gewonnen – gewürdigt wurde vor allem das Zusammenspiel von technischer Modernisierung und gelebter Teamkultur. Für Patienten und Praxisalltag ist die Entscheidung aktuell: Sie zeigt, wie digitale Abläufe Behandlungsergebnisse beschleunigen und die Betreuung persönlicher machen können.
Was die Jury überzeugte
Bei der Preisverleihung auf dem 19. Deutschen MFA‑Tag & ZFA‑Tag in München honorierte die Jury eine Praxis, die digitale Lösungen nicht als Selbstzweck nutzt, sondern gezielt zur Verbesserung der Versorgung einsetzt. Entscheidend waren neben technischen Investitionen auch die Integration von Mitarbeitenden mit unterschiedlichen Biografien und eine offene Arbeitsatmosphäre.
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Praxisinhaberin Dr. Claudia Hermann betonte, der Preis sei ein Verdienst des gesamten Teams. Sie erklärte, moderne Technik ermögliche mehr Zeit für die persönliche Betreuung — ein Anspruch, der hier offenbar gelingt.
Konkrete Technik und messbare Vorteile
Die ausgezeichnete Praxis setzt auf ein breites Spektrum digitaler Verfahren, die direkt spürbare Vorteile bringen. Für Patientinnen und Patienten bedeutet das nicht nur kürzere Sitzungen, sondern auch transparente Abläufe und präzisere Resultate.
- Digitales Röntgen für geringere Strahlenbelastung und schnellere Befundung
- Intraoralscanner statt Abdruckmasse: exaktere Datenerfassung und höheren Komfort
- CAD/CAM-Workflows zur Herstellung von Zahnersatz in digitaler Kette
- Fast papierlose Organisation: schnellere Terminverwaltung, bessere Dokumentation
| Auszeichnung | ZFA‑Award 2026 (PKV‑Institut) |
|---|---|
| Gewinner | Zahnarztpraxis am Ring, Markkleeberg |
| Anlass | 19. Deutscher MFA‑Tag & ZFA‑Tag, München |
| Begründung | Verknüpfung von digitaler Versorgung, Patientennähe und starker Teamkultur |
Konsequenzen für Patienten und Praxen
Der Preis signalisiert einen Wandel: Digitale Technologien werden zunehmend zum Standard, nicht nur in spezialisierten Laboren, sondern im alltäglichen Praxisbetrieb. Für Patientinnen und Patienten heißt das konkret: kürzere Warte‑ und Behandlungszeiten, weniger Fehlerquellen und nachvollziehbare Therapieschritte.
Für Praxisteams ergeben sich zugleich Anforderungen an Qualifikation und Teamführung. Die Jury lobte deshalb ausdrücklich, wie gut die Praxis verschiedene Mitarbeitende integriert und eine wertschätzende Kultur pflegt — ein Faktor, der nach Einschätzung von Expertinnen und Experten die Behandlungsqualität erhöht.
Insgesamt steht die Auszeichnung 2026 für einen pragmatischen Umgang mit Digitalisierung: Technik erhöht die Effizienz, schafft aber erst dann Mehrwert, wenn sie einen klaren Nutzen für die Patienten bringt und in ein funktionierendes Team eingebettet ist. Das dürfte auch in den kommenden Jahren das Maß der Dinge bleiben.












