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Seit Oktober 2025 führen Dr. Jonas Zupanc und sein Bruder die Praxis „Zahnerhaltung Dortmund“ – mit einem klaren Fokus auf komplizierte Wurzel- und Parodontalbehandlungen. Für Patienten und Behandler ist das relevant: bei komplexen Fällen entscheiden präzise Bildgebung und robuste Instrumente zunehmend über den Behandlungserfolg.
Fachlicher Schwerpunkt und Anspruch
Die Praxis hat sich auf anspruchsvolle Fälle der Parodontologie und Endodontie spezialisiert. Besonders im Blick stehen obliterierte Wurzelkanäle, Perforationen und enge Kanäle, bei denen konventionelle Verfahren an ihre Grenzen stoßen.
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Dr. Zupanc formuliert das Ziel klar: Behandlungen sollen sowohl klinisch als auch technisch auf hohem Niveau stattfinden, um Komplikationen zu minimieren und langfristige Prognosen zu verbessern.
Technik im Alltag: Bildgebung und Messungen
Ein zentrales Element im diagnostischen Ablauf ist die Nutzung hochauflösender 3D-Aufnahmen mit engem Aufnahmebereich. Diese DVT-Aufnahmen liefern detailliertere Informationen über die Wurzelanatomie bei vergleichsweise geringer Strahlenbelastung und werden häufig gegenüber externen Bilddaten bevorzugt.
Für die Längenbestimmung und erste Orientierungen setzt das Team auf einen elektronischen Apex-Lokator. Laut Zupanc überzeugt dieses Gerät durch schnelle, zuverlässige Messwerte und eine intuitive Handhabung – ideal, um vor dem weiteren Vorgehen einen belastbaren Ausgangspunkt zu bekommen.
Instrumente und Arbeitsweise
Im Bereich Aufbereitung nutzt die Praxis ein kombiniertes Mess‑ und Aufbereitungssystem, das verschiedene Bewegungsmodi erlaubt. Besonders geschätzt werden Programme, die reziproke Bewegungen unterstützen: Diese reduzieren nach Angaben von Zupanc das Risiko von Instrumentenbrüchen, vor allem während der Gleitpfaderstellung in engen Kanälen.
Wichtig ist ihm dabei die Balance zwischen mechanischer Unterstützung und manueller Kontrolle. Trotz moderner Rotations- und Reziprozsysteme bleibt die manuelle Beurteilung und Feinsteuerung ein wesentlicher Erfolgsfaktor.
- Veraview X800: hochauflösende 3D-Diagnostik mit kleinem Field of View
- Tri Auto ZX2+: kombinierte Aufbereitung mit rotierenden und reziproken Modi
- Root ZX mini: Apex-Lokator für schnelle und verlässliche Längenmessungen
Bedeutung für Praxis und Patient
Die konsequente Integration moderner Bildgebung und adaptiver Instrumente hat direkte Folgen: kürzere Behandlungszeiten, geringeres Komplikationsrisiko und präzisere Therapieplanung. Für Patienten bedeutet das oft weniger Nachbehandlungen und bessere Langzeitergebnisse.
Für das Team heißt es zugleich, technische Möglichkeiten kritisch zu bewerten und die Anwendung an die jeweilige klinische Situation anzupassen – nicht jedes Gerät löst automatisch jedes Problem.
Blick nach vorn
Als nächsten Entwicklungsschritt wünscht sich Dr. Zupanc eine engere Verknüpfung digitaler Daten mit dem Sichtfeld des Operationsmikroskops. Eine solche Integration könnte Arbeitsabläufe weiter straffen und die Situationswahrnehmung während invasiver Eingriffe verbessern.
Die Praxis in Dortmund steht damit exemplarisch für einen Trend: Die Verbindung aus präziser Diagnostik, flexiblen Instrumenten und klinischer Erfahrung verschiebt die Grenzen dessen, was in der konservierenden Zahnmedizin heute möglich ist.












