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Am 17. Oktober 2026 treffen sich Zahnärztinnen und Zahnärzte, Forscherinnen und Klinikteams im AXICA Kongress- und Tagungszentrum in Berlin: Die Deutsche Gesellschaft für Laserzahnheilkunde (DGL) lädt zum 34. Jahreskongress unter dem Thema „Moderne Zahnmedizin – nicht ohne Laser? – Von LED und Plasma über Digitalisierung bis KI“. Damit rückt die Frage in den Mittelpunkt, welche Technologien die tägliche Praxis wirklich verändern werden.
Im Fokus stehen nicht nur neue Instrumente, sondern auch die Folgen für Diagnostik, Therapie und Haftung – kurz: wie moderne Verfahren Behandlungsqualität, Arbeitsabläufe und Patientenaufklärung beeinflussen.
Schwerpunkte und Diskussionslinien
Das Programm kombiniert Vorträge aus Forschung und Praxis mit kritischen Debatten über Chancen und Grenzen. Erwartet werden Beiträge zu lichtbasierter Diagnostik, Einsatz von Plasma und Lasern sowie zu digitalen Anwendungen und Künstlicher Intelligenz in der Karieserkennung. Rechtsfragen und Qualitätsanforderungen begleiten die technischen Themen als Querschnittsthema.
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Teilnehmende sollen nicht nur Technik kennenlernen, sondern auch einordnen können, welche Verfahren evidenzbasiert und alltagstauglich sind – und welche noch weiterer Prüfungen bedürfen.
Wer adressiert wird
Die Tagung richtet sich an Praktikerinnen und Praktiker, Forschende, Mitarbeiterinnen in Praxis und Klinik, Studierende sowie alle, die an der Gestaltung zahnmedizinischer Versorgung interessiert sind. Die Debatten sollen konkrete Handlungsempfehlungen für den Praxisalltag liefern.
Ausgewählte Vortragsthemen
- Lichtbasierte Diagnostik in der präventionsorientierten Zahnheilkunde
- Künstliche Intelligenz zur Karieserkennung: Potenziale und Grenzen
- Rechtliche Rahmenbedingungen beim Einsatz von KI in der Zahnmedizin
- Kariesprävention und periimplantäre Therapie mit Plasma
- Laseranwendungen in Parodontologie und Implantologie
- Antimikrobielle Strategien in der Endodontie
- Photobiomodulation als unterstützendes Therapieverfahren
Die Bandbreite zeigt: Es geht nicht nur um einzelne Geräte, sondern um die Integration unterschiedlicher Technologien in Therapie- und Praxisprozesse.
Praktische Folgen für die Versorgung
Für Praxisteams bedeutet die Debatte handfeste Entscheidungen: Investitionen in Geräte, Fortbildungen, Anpassungen von Praxisabläufen und Dokumentationspflichten. Für Patientinnen und Patienten könnten verbesserte Früherkennung und schonendere Behandlungsoptionen resultieren – vorausgesetzt, die Verfahren sind valide und bezahlbar.
Zudem spielen Haftungsfragen eine wachsende Rolle. Wer haftet, wenn eine KI-gestützte Diagnose falsch ist? Wie müssen Aufklärung und Einwilligung gestaltet werden, wenn neue Technologien eingesetzt werden? Solche juristischen Aspekte gehören zum Kongressprogramm.
Abschließend ist eine Podiumsdiskussion geplant, die den Versuch unternimmt, die technologische Entwicklung in einen realistischen Zeitrahmen für die zahnärztliche Versorgung einzuordnen.
Programm, genaue Tagesordnung und organisatorische Hinweise werden von der DGL über ihre offiziellen Kanäle veröffentlicht.












