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Bei begrenztem Kieferknochen und dem Wunsch nach möglichst wenig invasiven Eingriffen gewinnen schmale Implantate an Bedeutung. LASAKs neues BioniQ-Sortiment mit einem Durchmesser von 2,9 mm verspricht eine prothetisch umfassende Lösung für enge Platzverhältnisse — von zementierten Versorgungen bis zu CAD/CAM-basierten Restaurationen.
Warum das jetzt relevant ist
Immer mehr Patientinnen und Patienten bevorzugen kürzere Behandlungszeiten und vermeiden wenn möglich zusätzliche Augmentationen. Produkte, die bei eingeschränkter Knochenbreite stabile, sofort- oder frühzeitige Versorgungen ermöglichen, verändern die Therapieplanung in der Praxis spürbar.
Zahnärztliche Sprechstunde in der Geriatrie: sofortiger Befund für Senioren
Schmale 2,9-mm-Implantate: BioniQ bietet stabile, flexible Prothetik
Technische Merkmale auf einen Blick
Die BioniQ-Implantate mit Ø 2,9 mm kombinieren eine schmale Außenkontur mit einer vollwertigen prothetischen Plattform, farblich kodiert zur eindeutigen Zuordnung. Die Verbindung zwischen Implantat und Abutment erfolgt über eine konische Innenverbindung mit Innensechskant, die für Präzision und Stabilität ausgelegt ist.
- Durchmesser: 2,9 mm, ausgelegt für begrenzte Knochen- oder Platzverhältnisse
- Prothetische Optionen: zementiert, verschraubt, Hybrid; kompatibel mit CAD/CAM- und CEREC-Workflows
- Verbindung: konische Innenverbindung mit Innensechskant
- Oberfläche: hydrophile BIO-Oberfläche zur Unterstützung der Osseointegration
- Farbkodierung: gelbe prothetische Plattform für sichere Komponentenwahl
Diese Zusammenstellung soll eine prothetisch geführte Planung ermöglichen — also zuerst die gewünschte Versorgung definieren und dann die implantologische Position darauf abstimmen.
Material und Biologie
Die Implantate werden aus hochfestem Titan gefertigt. Das apikal konische, selbstschneidende Design dient der Erzielung hoher Primärstabilität, ein Vorteil insbesondere bei schmalen Kieferkanten. In ausgewählten Fällen erleichtert das die Möglichkeit einer Sofortversorgung.
Die hydrophile Oberfläche zielt darauf ab, die Einheilphase zu beschleunigen; eine raschere Sekundärstabilität wiederum kann die Behandlungsdauer verkürzen. Der Implantathals ist in Bereichen mit rauer oder maschinierter Oberfläche angepasst, um günstige periimplantäre Weichgewebeverhältnisse zu unterstützen.
Praxisalltag: Handling und Workflow
LASAK hat offenbar die Instrumentenanzahl reduziert, um die chirurgischen Abläufe zu straffen. Farbkodierungen, Tiefenstopps und eine logisch aufgebaute Instrumentenanordnung sollen Fehlerquellen minimieren und Routineeingriffe beschleunigen — sowohl bei Freihand- als auch bei schablonengeführter Chirurgie.
Für Behandler bedeutet das: weniger logistischen Aufwand, geringerer Instrumentenwechsel und potenziell kürzere Operationszeiten.
Was klinische Erfahrung sagt
Der Hersteller verweist auf rund drei Jahrzehnte Entwicklung dünnerer Implantate. Langjährig gesammelte Fallserien sollen Aussagen zur Belastbarkeit und Zuverlässigkeit stützen; dokumentierte Behandlungsbeispiele werden in Fallbüchern präsentiert, die klinische Ergebnisse illustrieren.
Obwohl Dauerergebnisse aus unabhängigen, kontrollierten Studien für jede Implantatserie entscheidend sind, liefert eine breite Anwenderbasis zusätzliche praktische Hinweise für die Indikationsstellung.
Für Behandler, die mit eingeschränktem Knochenangebot arbeiten, bietet das System eine Option, den chirurgischen Umfang zu reduzieren und prothetische Lösungen flexibel zu gestalten — vorausgesetzt, die individuelle Indikation wird sorgfältig geprüft.












