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Bei den Dent Days München 2026 trafen sich Fachleute aus Zahnmedizin, Zahntechnik und der Dentalindustrie, um die neuesten Trends rund um digitale Behandlungsabläufe und Implantologie zu diskutieren. Die Veranstaltung war kein reines Fachtreffen, sondern richtete den Blick auf unmittelbare Folgen für Praxen und Labore: Arbeitsabläufe, Investitionsentscheidungen und die Patientenversorgung stehen jetzt schneller auf dem Prüfstand.
Interdisziplinäre Themen im Vordergrund
Die Vorträge und Panels spannten ein breites Feld: von digitalen Planungs‑ und Fertigungsprozessen über Entwicklungen in der oral‑, kiefer‑ und gesichtschirurgischen Versorgung bis zu neuen Lösungen aus Softwareentwicklung und Industrie. Besonders deutlich wurde, wie sehr sich **digitale Workflows** inzwischen in Routineprozessen etablieren.
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Diskutiert wurden nicht nur technische Neuerungen, sondern auch organisatorische Fragen: Wie ändern sich Schnittstellen zwischen Praxis und Labor? Wie lassen sich Daten sicher und effizient übertragen? Und welche Qualitätsstandards sind künftig erforderlich?
Wichtige Erkenntnisse kurz zusammengefasst
- Höhere Effizienz durch vernetzte digitale Prozesse: Planung, Produktion und Dokumentation wachsen enger zusammen.
- Moderne Implantatkonzepte bieten größere Präzision, erfordern aber angepasste Workflows.
- Softwarelösungen rücken in den Mittelpunkt: Schnittstellen, Benutzerfreundlichkeit und Datensicherheit sind Schlüsselfaktoren.
- Weiterbildung bleibt zentral – technische Neuerungen bedeuten veränderte Arbeitsabläufe, nicht deren vollständigen Ersatz.

Veranstaltungsort und Format
Die Dent Days fanden im Andaz Hotel München Schwabinger Tor statt und richteten sich an Zahnärztinnen und Zahnärzte, Zahntechniker sowie Fachpersonal aus der Dentalindustrie. Neben Fachvorträgen bot die Konferenz Raum für persönlichen Austausch, praktische Demonstrationen und Produktvorstellungen.
| Thema | Bedeutung für die Praxis | Relevanz für das Labor |
|---|---|---|
| Digitale Workflows | Schnellere Planung, kürzere Behandlungszeiten | Nahtlose Datenübernahme, optimierte Fertigung |
| Implantologie | Präzision durch CAD/CAM‑Assistenz | Neue Fräs- und Fertigungsstrategien |
| MKG‑Chirurgie | Verbesserte Therapieplanung, patientenindividuelle Lösungen | Koordination bei komplexen Fallplanungen |
| Software & Industrie | Integration in Praxismanagementsysteme | Schnittstellen für Datenübertragung und Qualitätskontrolle |
Für Teilnehmende hatte die Veranstaltung zudem einen offiziellen Fortbildungsnutzen: Es konnten bis zu neun Fortbildungspunkte gemäß den Vorgaben von BZÄK und DGZMK erworben werden, ein wichtiger Anreiz für berufliche Weiterentwicklung.
Aus Sicht vieler Anwesender geht es jetzt nicht mehr nur um Anschaffung neuer Geräte, sondern um strategische Entscheidungen: Welche digitalen Prozesse bringen tatsächlich einen Mehrwert? Wie lassen sich Schulung und Implementation so gestalten, dass Mitarbeitende rasch sicher damit arbeiten können?
Die Dent Days 2026 zeigten, dass die Branche in einer Übergangsphase steckt: Technische Lösungen werden praxistauglicher, gleichzeitig steigt der Bedarf an geeigneter Qualifikation und verlässlichen Standards. Das hat Folgen für Investitionsplanung, Praxisorganisation und die Zusammenarbeit mit Laborpartnern.
Kurzfristig bedeutet das: Praxen sollten ihre Arbeitsabläufe prüfen, Fortbildungsangebote gezielt nutzen und bei digitalen Lösungen auf Interoperabilität sowie Datensicherheit achten. Für Labore und Hersteller heißt es, Schnittstellen und Servicekonzepte enger auf die Bedürfnisse der Anwender zuzuschneiden.











