Ivoclar Sommerakademie 2027: Anmeldungen geöffnet, Plätze limitiert

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In diesem Sommer nutzten rund 160 zahnmedizinische Studierende aus 31 Ländern die Ivoclar Summer School – verteilt auf zehn Standorte in vier Kontinenten. Das Programm hat sich als internationale Fortbildungsplattform etabliert; für die Ausgabe 2027 ist bereits eine Vorregistrierung möglich.

Praxisorientierte Ausbildung in zehn Städten

Über fünf Tage arbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an realitätsnahen Fällen: von der Anamnese über restaurative Maßnahmen bis hin zur prothetischen Versorgung. Die Kurse setzen bewusst auf **praktische Fertigkeiten**, moderne Verbrauchsmaterialien und Geräte, wie sie im Praxisalltag üblich sind, und verbinden Hands-on-Übungen mit Fachvorträgen zu Themen wie **digitale Zahnmedizin**, Ästhetik und kommunikativen Kompetenzen.

Studierende bei praktischer Übung an einem Dentallaborarbeitsplatz
Praktische Hands-on-Übungen standen im Mittelpunkt der fünftägigen Kurse.

Die Gastgeber reichten von Ivoclar Academies über Universitätskliniken bis hin zu renommierten Partnerzentren. Neu im Programm waren 2026 erstmals Standorte in Brasilien, Kolumbien, Mexiko und Portugal – ein Hinweis darauf, wie schnell das Angebot international wächst.

Standorte, Zahlen, Besonderheiten

Ort Teilnehmende (ungefähr) Nationalitäten Bemerkung
São Paulo 25 mehrere Größte Kursgruppe des Jahres
Berlin ~20 11 Höchste Vielfalt an Nationalitäten an einem Standort
London (King’s College) 20 6 Universitäres Umfeld, enge Verzahnung Forschung/Lehre
Lissabon (Malo Clinic) 15 9 Erstmals Kooperation mit spezialisierter Implantologie-Klinik
Wien 22 11 Saisonabschluss in frisch ausgestatteten Räumen

Was Studierende konkret mitnehmen

Für viele Teilnehmende fällt die Summer School genau in die Phase, in der das Studium in die vorklinische oder erste klinische Praxis übergeht. Die Kombination aus praktischer Übung und Experteninput bietet unmittelbare Vorteile:

Studierende im fachlichen Austausch und Vernetzung während einer Fortbildung
Vernetzung und Austausch mit internationalen Kommilitoninnen und Kommilitonen.

  • Konkrete Routine: Techniken für Restaurationen und Veneers werden unter realistischen Bedingungen geübt.
  • Technologie-Kennenlernen: Einblick in digitale Workflows und zeitgemäße Materialien, darunter Vollkeramik aus zahntechnischer Sicht.
  • Soft Skills: Kommunikation mit Patientinnen und Patienten, Fallplanung und interdisziplinäres Arbeiten.
  • Vernetzung: Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt – relevant für Austausch und Karriereplanung.

Internationale Partner und Lernorte

Die Ivoclar Academies fungieren als zentrale Trainingsorte, ergänzt durch ausgewählte Partner wie Universitäten und spezialisierte Kliniken. Diese Mischung sorgt dafür, dass theoretische Konzepte direkt an modernen Arbeitsplätzen angewandt werden können.

Host-Institutionen betonten die Bedeutung des Projekts für die zahnmedizinische Ausbildung: Die Zusammenarbeit fördert Zugang zu neuen Verfahren, internationale Perspektiven und öffnet Räume für gegenseitiges Lernen jenseits nationaler Curricula.

Der Abschlusskurs in Wien bot erstmals einen vollständigen Tag mit Fokus auf Vollkeramik aus technischer Perspektive – ein Beispiel dafür, wie Inhalte an lokale Schwerpunkte angepasst werden. Viele Teilnehmende nutzten die Woche, um erstmals mit bestimmten Materialien und Arbeitsabläufen praktisch zu arbeiten.

Warum das jetzt wichtig ist

Die schnelle Internationalisierung solcher Ausbildungsformate zeigt, wie sich die Lehre in der Zahnmedizin verändert: Praxisnähe, digitale Prozesse und interdisziplinäres Arbeiten werden früher verlangt als noch vor wenigen Jahren. Für Studierende bedeutet das, dass externe, kompakte Programme wie die Summer School den Übergang zur klinischen Routine beschleunigen und berufliche Chancen erweitern.

Termine und Anmeldung für 2027

Die nächste Ivoclar Summer School ist erneut für den Zeitraum Juni bis September geplant; die konkreten Standorte werden zu Jahresbeginn bekanntgegeben. Die reguläre Anmeldung soll voraussichtlich Anfang März öffnen. Interessenten können sich bereits jetzt für einen Early-Access registrieren, um rechtzeitig Informationen zu erhalten und sich die Chance auf einen der begehrten Plätze zu sichern.

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