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Der Jahreskongress „Expertise“ der Fachgesellschaft für Zahntechnik (FZT) kehrt am 24. und 25. September 2026 nach Nürnberg zurück – erstmals in einem Multiplex-Kino. Die ungewöhnliche Location und eine offene Mitgliederversammlung am Vorabend signalisieren: Die FZT will sichtbarer, moderner und zugänglicher werden – ein wichtiges Signal in einer Branche, die von Digitalisierung, neuen Werkstoffen und Fachkräftediskussionen geprägt ist.
Neues Format, klares Ziel
Mit dem Umzug ins Cinecittà setzt die Fachgesellschaft auf ein kompakteres, publikumsfreundliches Format. Der Kongresstag ist bewusst komprimiert angelegt, um Zeit- und Kostenaufwand der Teilnehmenden zu reduzieren, gleichzeitig stehen konzentrierte Fachvorträge und praxisnahe Diskussionen im Mittelpunkt.
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Am Abend vor dem Kongress lädt die FZT zu einer öffentlichen Mitgliederversammlung: Interessierte aus Praxis und Labor können dort direkt Kontakte knüpfen und die Arbeit der Gesellschaft kennenlernen. Als besonderer Programmpunkt ist ein interaktives Gespräch mit dem Experten Jürg Stuck geplant, bei dem praxisrelevante Fragen zur zahntechnischen Analyse und Diagnostik im Vordergrund stehen.
Worum es der FZT aktuell geht
Die Fachgesellschaft versteht sich als Plattform für fachlichen Austausch und Weiterbildung – bewusst unabhängig von berufspolitischen Lagerbildungen. Diese Neutralität ermöglicht gemeinsame Projekte mit zahnärztlichen Fachgesellschaften und Universitäten, ohne dass standespolitische Interessen die fachliche Diskussion dominieren.
Die Gründung der FZT geht auf den Zusammenschluss mehrerer Verbände zurück. Ziel damals wie heute: die Kräfte bündeln, Fachwissen sichtbarer machen und Einfluss bündeln, statt fragmentiert aufzutreten.
- Ort & Datum: Cinecittà Nürnberg, 24.–25. September 2026
- Offene Mitgliederversammlung: Vorabend mit interaktivem Expertenformat (Jürg Stuck)
- Programmfokus: kompakte Vorträge, Netzwerkmöglichkeiten, kleine Industrieausstellung
- Leitthema: „Tradition & Innovation“ – Schnittstelle von Handwerk und Technik
Bildung als Kernauftrag
Aus- und Weiterbildung sind für die FZT nicht nur Schlagworte, sondern zentraler Auftrag. Die Gesellschaft bietet ein breites Spektrum: von Webinaren über Azubi-Kongresse bis hin zu Spezialformaten wie der Implantatprothetik-Akademie und Intensivseminaren im Ausland.
Besonders hervorgehoben wird das alle zwei Jahre stattfindende Intensivseminar in Alba, das fachliche Spitzenkompetenz mit kollegialem Austausch verbindet. Die FZT sieht solche Veranstaltungen als Motor für lebenslanges Lernen und als Mittel, junge Talente zu fördern.
Digitalisierung ohne Scheuklappen
Im Zentrum des Kongresses steht die Frage, wie traditionelle zahntechnische Handwerkskunst mit digitalen Verfahren kombiniert werden kann. Die FZT antwortet nicht mit einem Entweder-Oder, sondern setzt auf die Verbindung von Analogem und Digitalem – inklusive der kritischen Auseinandersetzung mit neuen Tools wie künstlicher Intelligenz.

Innovation müsse immer einen praktischen Mehrwert liefern, betonen die Verantwortlichen: für Patientinnen und Patienten, für Praxen und für Labore gleichermaßen.
Was das neue Qualitätssiegel vermittelt
Die Fachgesellschaft hat ein eigenes Qualitätssiegel eingeführt. Labore, die das Siegel tragen, zeigen damit zum einen ihre Mitgliedschaft, zum anderen ihr Bekenntnis zu kontinuierlicher Fortbildung und fachlicher Weiterentwicklung. Für Zahnärztinnen und Zahnärzte ist das Label ein Hinweis auf verlässliche Expertise und ein deutliches Qualitätsversprechen.
Blick nach vorn
Die FZT setzt langfristig auf inhaltliche Substanz statt reines Wachstum. Zentral bleibt die Förderung fachlicher Kompetenz, Nachwuchsentwicklung und die enge Zusammenarbeit mit Wissenschaft und zahnärztlichen Partnern. In Vorstand und Beirat ist inzwischen eine größere Bandbreite an Generationen vertreten, was die Kontinuität und Innovationsfähigkeit der Gesellschaft stärken soll.
Daniel Kirndörfer beschreibt das Ziel pragmatisch: nicht die perfekte Prognose, sondern die nachhaltige Stärkung der fachlichen Stimme der Zahntechnik. Das soll durch gezielte Bildungsangebote, interdisziplinäre Vernetzung und die Einbindung jüngerer Mitglieder erreicht werden.
Weitere Informationen: www.fachgesellschaft-zt.eu












