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Die Softwarelösungen Nelly und ivoris sind jetzt direkt miteinander verknüpft – für Zahnarztpraxen bedeutet das weniger Papierkram, schnellere Abläufe und weniger manuelle Übertragungsarbeit. Diese Integration trifft einen aktuellen Bedarf: Praxisteams stehen unter Kostendruck und suchen zugleich nach Wegen, Routineaufgaben zu automatisieren.
Was steckt hinter ivoris?
ivoris ist die Praxisverwaltungssoftware der Computer konkret AG, die seit den frühen 1990er-Jahren Praxen in Deutschland betreut. Das System deckt klassische Verwaltungsaufgaben ab und bietet spezialisierte Module für Kieferorthopädie sowie zahnmedizinische Kliniken.
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Die Software ist nach den geltenden Vorgaben an die Telematik‑Infrastruktur angepasst und von relevanten Stellen zugelassen – ein wichtiges Kriterium für Praxen, die gesetzliche Anforderungen und sichere Anbindung an Gesundheitsnetze erfüllen müssen.
Warum die Verbindung jetzt relevant ist
Die Verknüpfung der beiden Systeme bündelt die Stärken: Nelly adressiert digitale Patientenaufnahme, Dokumentenverwaltung und KI-gestützte Protokollierung, ivoris übernimmt das Praxismanagement und die Abrechnung. Zusammen können sie Routineprozesse deutlich entlasten und Praxisressourcen freisetzen.
Für Betreiber ist das unmittelbar spürbar: weniger Doppelerfassung, geringere Fehleranfälligkeit bei Übertragungen und schneller zugängliche Dokumentation – Faktoren, die Termineffizienz und wirtschaftliche Kennzahlen verbessern können.
Wesentliche Funktionen der direkten Schnittstelle
- Automatische Synchronisation von Patientenstammdaten zwischen den Systemen
- Optionale Neuanlage von Patienten in ivoris bei erstmaliger Erfassung
- Übertragung von Kontaktdaten (Adresse, Telefon, E‑Mail) und Basisinformationen
- Strukturierte Übernahme der digitalen Anamnese in das Karteiblatt
- Einspielung von Versicherungsdaten und Informationen über gesetzliche Vertreter
- Automatische Übernahme von Terminen, Patientenakten und behandelnden Ärzten
- Direkter Import der durch KI generierten Dokumentationen ins Praxisverwaltungssystem
Die Liste zeigt: Es geht nicht nur um Zeitersparnis, sondern auch um Konsistenz der Aktenführung – ein zentraler Vorteil in der täglichen Praxisarbeit.
Was Praxen vor dem Umstieg beachten sollten
Eine technische Anbindung ist nur ein Schritt. Die tatsächliche Effizienz hängt von der Umsetzung vor Ort ab: Datenmigration, Schulung des Teams und Anpassung interner Abläufe sind entscheidend. Außerdem sollten Praxen die datenschutzrechtlichen Aspekte prüfen und sicherstellen, dass Zugriffsrechte und Protokollierung den internen und gesetzlichen Vorgaben entsprechen.
Auch die IT‑Infrastruktur spielt eine Rolle: stabile Netzwerkverbindungen, regelmäßige Backups und Kompatibilität mit vorhandenen Geräten sind Voraussetzung für einen reibungslosen Betrieb.
Praxis-Checkliste für die Einführung
- Bestandsaufnahme: Welche Daten müssen übernommen werden?
- Datenschutz: Verantwortlichkeiten klären und Dokumentation prüfen
- Schulung: Zeitfenster für Mitarbeitertrainings einplanen
- Testlauf: Schnittstelle in einer Sandbox-Umgebung prüfen
- Rollout: Stufenweise Einführung zur Minimierung von Betriebsstörungen
Die Integration von Nelly und ivoris reiht sich in eine größere Entwicklung ein: digitale Patientenprozesse und automatisierte Dokumentation werden zunehmend zum Standard. Für Praxen, die Abläufe professionalisieren wollen, kann die neue Schnittstelle einen spürbaren Beitrag leisten – vorausgesetzt, die technische und organisatorische Vorbereitung passt.












