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Straumann hat mit dem neuen iGuide-System eine auf digitale Implantatplanung abgestimmte Lösung vorgestellt, die vor allem Standardisierung und planbare Ergebnisse in die Praxis bringen will. Das ist relevant, weil standardisierte Abläufe und präzise Bohrführungen die Behandlungszeit, die Vorhersagbarkeit und damit auch die Patientensicherheit unmittelbar beeinflussen können.
Was das System technisch bündelt
iGuide ist als **statische geführte Chirurgie** konzipiert und wurde speziell auf die Straumann-Implantatlinie iEXCEL abgestimmt. Ziel ist eine durchgängige digitale Kette von der Planung bis zur Implantatinsertion.
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Statt einzelne Werkzeuge und Einzelkomponenten getrennt zusammenzustellen, liefert der Hersteller ein Paket: Bohrerset, Instrumentensatz sowie eine Schnittstelle zur digitalen Planung — alles aufeinander abgestimmt.
- Digitale Planung: Virtuelle Implantatpositionierung mit anschließender Umsetzung in eine Bohrschablone.
- Geführte Bohrung: Reduzierte Abweichungen gegenüber Freihandtechnik, laut Hersteller höhere Präzision.
- Integrierte Instrumente: Einheitliches Set für verschiedene klinische Präferenzen.
- Workflow-Orientierung: Fokus auf Reproduzierbarkeit zwischen Anwendern und Fällen.
Konkrete Folgen für Praxisabläufe
Für Behandler bedeutet das: kürzere Einarbeitungsphasen und eine besser kalkulierbare Behandlungsplanung. Besonders in Teams mit unterschiedlichem Erfahrungsniveau kann eine standardisierte Lösung die Variabilität verringern.
Patienten profitieren indirekt über eine höhere Vorhersagbarkeit des Eingriffs und potenziell kürzere Chair‑Time. Ob sich dadurch langfristig Komplikationsraten oder Osseointegrationsergebnisse messen lassen, bleibt abzuwarten und erfordert unabhängige Studien.
Wer sollte es in Betracht ziehen?
Das System richtet sich an Praxen und Kliniken, die digitale Workflows bereits nutzen oder aufbauen wollen. Es kann für Einsteiger hilfreich sein, weil die geführte Technik Lernprozesse stützt; erfahrene Chirurgen finden Vorteile in der Standardisierung komplexer Fälle.
Gleichzeitig ist zu prüfen, wie gut sich iGuide in bestehende IT‑ und Praxisprozesse integrieren lässt — Schnittstellenkosten, Schulungsaufwand und die Verfügbarkeit kompatibler Komponenten sind Entscheidungskriterien.
Einschätzung in Kürze
iGuide verfolgt einen klaren Standardisierungsansatz: Die Kombination aus virtueller Planung und physischer Bohrführung zielt darauf ab, Variabilität zu reduzieren und Abläufe zu vereinfachen. Für die breite Akzeptanz sind belastbare Vergleichsdaten und eine praktikable Integration in den Praxisalltag entscheidend.
Quelle: Herstellerangaben Straumann












