Bego 2026: Branchentreff treibt Digitalumstellung in Praxen voran

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2026 geht eine etablierte Fachreihe für Zahnärzte und Zahntechniker erstmals auf Deutschlandtour: In vier Städten werden Fortbildung und Dialog direkt in die Regionen gebracht – ein Schritt, der praktische Weiterbildung zugänglicher und die Vernetzung vor Ort deutlich lebendiger machen kann.

Format und Zielsetzung

Die Veranstaltungsreihe, organisiert vom Dentalspezialisten Bego, verteilt sich auf Bremen, Frankfurt, Leipzig und München. Ziel ist es, den fachlichen Austausch zwischen Praxis, Labor und Wissenschaft zu stärken und aktuelle Trends der Branche unmittelbar vor Ort zu präsentieren.

Für Teilnehmende bedeutet das: kürzere Anfahrtswege, gebündelte Themenvielfalt und mehr Gelegenheiten für persönlichen Austausch als bei einzelnen Kongressen.

Programm-Schwerpunkte

Das Programm kombiniert wissenschaftliche Vorträge mit praxisnahen Demonstrationen und modularen Workshops. Im Fokus stehen Entwicklungen, die bereits heute Arbeitsabläufe verändern und für die tägliche Praxis relevant sind.

  • Implantologie: neue Konzepte zur biologisch orientierten Behandlung und Prothetik.
  • Digitale Workflows: von digitaler Abformung bis zur voll integrierten Labor- und Praxiskette.
  • KI-Anwendungen: Einsatzmöglichkeiten zur Befundung, Planung und Prozessoptimierung.
  • Additive Fertigung: 3D-Druck in Labor und Praxis—Materialien, Präzision, Produktionsabläufe.
  • Konkrete Fallbeispiele und Diskussionen zur Implantat-Prothetik und zum digitalen Modellguss.

Workshops und Praxisnähe

Ein flexibles Modul-System erlaubt es, zusätzlich zu Vorträgen vertiefende Workshops zu wählen. Themen wie die biologisch orientierte Implantologie oder volldigitaler Modellguss werden in kleinen Gruppen bearbeitet, sodass Teilnehmende unmittelbare, anwendbare Methoden mitnehmen können.

Kurzvorträge wechseln sich dabei mit länger angelegten Sessions ab — ein Aufbau, der sowohl Überblick als auch Detailwissen vermittelt.

Netzwerken und regionale Reichweite

Jede Station endet mit einer Abendveranstaltung, die bewusst informellen Austausch fördert. Gerade für Praxen und Labore aus den jeweiligen Regionen bietet die Tour die Gelegenheit, Kontakte zu vertiefen und Kooperationsmöglichkeiten auszuloten.

Die dezentrale Ausrichtung kann auch für jüngere Teams und kleine Labore interessant sein: Wissenstransfer findet näher am Alltag statt und ist leichter in den Berufsalltag integrierbar.

Was das für die Branche bedeutet

Die Tour spiegelt einen Wandel in der Fortbildungslandschaft: Inhalte werden praxisnäher, Technologien schneller adaptiert und Interdisziplinarität wichtiger. Für Entscheider in Praxis und Labor heißt das konkret, Investitions- und Weiterbildungsentscheidungen stärker an aktuellen, lokal vermittelten Erkenntnissen auszurichten.

Organisatorisch setzt das Format auf niedrigere Zugangshürden und eine stärkere regionale Verankerung fachlicher Debatten — ein Modell, das auch in anderen Fachbereichen Schule machen könnte.

Die Veranstaltungsreihe startet 2026; organisatorische Details sowie das genaue Programm werden von den Veranstaltern vorab kommuniziert.

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