Anlässlich des Welttags des Lächelns hat der Medizintechnikhersteller Geistlich ein Hilfsprojekt vorgestellt: Sechs Patientinnen und Patienten aus vier Ländern erhalten regenerative Zahnbehandlungen, die ihnen zuvor aus finanziellen Gründen nicht möglich waren. Das Programm knüpft an ein aktuelles Problem an: fehlende Zähne und Knochendefekte beeinträchtigen nicht nur das Kauen, sondern oft auch das Selbstwertgefühl und die soziale Teilhabe.
Zahnärztliche Rekonstruktionen wie Knochenaufbauten, Implantate und Kronen sind technisch anspruchsvoll und teuer. Für viele Betroffene bleiben solche Eingriffe aus Kostengründen außer Reichweite, insbesondere in Ländern mit eingeschränktem Zugang zu hochwertigen zahnmedizinischen Leistungen.
Wie das Programm funktioniert
Nach eigenen Angaben hat Geistlich im Rahmen seines Jubiläumsjahres eine Expertenkommission berufen, die klinische Fälle prüfte und sechs Patientinnen und Patienten aus Brasilien, Frankreich, Indien und Uruguay auswählte. Ziel ist, individuelle Regenerationsbehandlungen zu ermöglichen, die ohne Unterstützung nicht realisierbar gewesen wären.
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- Anzahl der Begünstigten: 6 Personen aus vier Ländern
- Versorgungsumfang: Übernahme der Kosten für Geistlich-Biomaterialien sowie eine Mitfinanzierung von Implantaten und Kronen
- Auswahlverfahren: Klinische Bewertung durch eine Expertenkommission
- Koordination: Umsetzung in enger Abstimmung mit den behandelnden Zahnärztinnen und Zahnärzten vor Ort
Friedrich Buck, Global Director Training & Education bei Geistlich, erklärte, die Initiative solle Betroffenen nicht nur medizinisch helfen, sondern auch deren Lebensqualität stärken. Die praktische Realisierung liege in den Händen der behandelnden Teams, deren Fachwissen für den Therapieerfolg entscheidend sei.
Das Projekt steht im Kontext des 175-jährigen Firmenjubiläums: Geistlich betont, jedes Jahr Mittel für eigene Initiativen und Spenden bereitzustellen, um regenerative Therapien weltweit zugänglicher zu machen. Konkrete Zahlen zu Gesamtkosten nannte das Unternehmen bislang nicht.
Beschränkt auf sechs Fälle bleibt die Aktion zwar punktuell, doch sie verweist auf ein größeres Thema: Die Finanzierung zahnmedizinischer Spitzenbehandlungen ist vielerorts eine Hürde für patientenorientierte Versorgung. Initiativen dieser Art können Lücken schließen, zeigen aber auch, wie groß der Bedarf an systematischen Lösungen ist.












