Weichgewebeformer digital erfassbar: passgenaue Abformteile beschleunigen Implantatabformung

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Camlog hat mit dem neuen Gingividual Concept Basic ein System vorgestellt, das die Abstimmung zwischen Praxis und Labor im Implantatbereich vereinfachen will – sowohl digital als auch analog. Für Behandler und Patienten bedeutet das vor allem schnellere Abläufe und besser planbare Ergebnisse beim Aufbau des periimplantären Weichgewebes.

Wie das Konzept Praxisabläufe konkret verändert

Im Kern handelt es sich um vorgeformte, sterile Formteile aus PEEK, die als Gingivaformer und Abformpfosten fungieren. Sie lassen sich direkt scannen, ohne vorher auf einen Scanbody wechseln zu müssen. Das reduziert Sitzungszeit und mindert Eingriffe für den Patienten.

Durch eindeutige, okklusale Markierungen zu Gingivahöhe und Implantatdurchmesser werden digitale Datensätze für Zahntechniker aussagekräftiger. Die so erzeugten Scans können in CAD-Bibliotheken übernommen werden, was die Übertragung der gewünschten Emergenzform in die prothetische Arbeit erleichtert.

Technische Eckdaten

Merkmal Angabe
Material PEEK (steril)
Anzahl Zahnformen 6
Gingivahöhen 2
Kompatibilität Camlog- und Conelog-Implantate
Scanbarkeit Direkt scannbar, kein Scanbody nötig
Abformtechnik Offene und geschlossene Technik unterstützt

Praktische Vorteile für Praxis und Labor

  • Klare visuelle Referenzen im digitalen Modell erleichtern die Kommunikation zwischen Behandler und Zahntechniker.
  • Weniger Wechsel während der Sitzung durch direkte Scanbarkeit spart Zeit.
  • Formkongruente Abformpfosten stützen das Weichgewebe auch bei konventionellen Abdrücken und helfen, das aufgebaute Emergenzprofil zu erhalten.
  • Integration in CAD-Bibliotheken beschleunigt die Übernahme der Gingivaform in individuelle Prothetikdesigns.
  • Standardisierte Komponenten können die Planbarkeit von Weichgewebe-Ergebnissen verbessern.

Camlog bietet das System im firmeneigenen E‑Shop an; ergänzend stellt das Unternehmen passende Abformpfosten bereit, um auch analoge Arbeitsschritte weichteilgerecht zu unterstützen. Für Kliniker und Labore trägt das Konzept dazu bei, Konsistenz zwischen digitaler Planung und finaler Restauration zu erhöhen – ein relevanter Faktor, wenn es um Ästhetik und Langlebigkeit implantatgetragener Versorgungen geht.

Quelle: Camlog

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