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Mit dem neuen Keramikimplantat Zi will Neodent Zahnärzten eine metallfreie Alternative anbieten, die Ästhetik und Behandlungsflexibilität verbindet – ein Thema, das heute stärker nachgefragt wird als je zuvor. Für Praxen bedeutet das: schnellerer digitaler Workflow und Optionen für die Sofortversorgung, was Planungen und Patiententermine beeinflussen kann.
Worum es geht
Neodent, eine Tochtergesellschaft der Straumann Group, positioniert das Zi-Implantat als Lösung für Patienten, die Wert auf natürliche Optik und hohe Verträglichkeit legen. Das Material ist keramisch, die Systemarchitektur soll verschiedene klinische Situationen abdecken und prothetische Varianten ermöglichen.
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Technische Hinweise und Einsatzbereiche
Das Sortiment umfasst unterschiedliche Durchmesser, um Zähne in vorderen und hinteren Bereichen zu ersetzen. Laut Hersteller ist das Konzept außerdem für die sofortige provisorische Versorgungen freigegeben, was in der Praxis Abläufe verkürzen kann.
| Modell | Durchmesser | Empfohlene Anwendung |
|---|---|---|
| Zi 3.75 | 3,75 mm | vor allem Schneide- und Eckzahnregionen |
| Zi 4.3 | 4,3 mm | geeignet für Zähne in allen Positionen |
Ergänzend verweist das System auf prothetische Vielfalt: neben verschraubten Restaurationen sind abgewinkelte Aufbauten möglich, was die Versorgungsoptionen in herausfordernden Situationen erweitert.
Warum das relevant ist
Patienten fragen zunehmend nach biokompatiblen und ästhetisch überzeugenden Lösungen — Keramikimplantate adressieren genau diese Erwartungen. Für Zahnärzte hat das Folgen: eine mögliche Reduktion von Verfärbungen peri-implantärer Weichgewebe und eine erweiterte Ansprache von Patienten, die metallfreie Alternativen bevorzugen.
Gleichzeitig eröffnet die Freigabe zur Sofortversorgung die Chance, Behandlungszeiten zu verkürzen. Das wirkt sich auf Terminplanung, Materialeinsatz und Praxislogistik aus. Allerdings verlangt der Einsatz keramischer Systeme meist ein angepasstes Handling und gegebenenfalls Weiterbildung, um langfristige Ergebnisse sicherzustellen.
- Material: keramische (Zirconia-basierte) Lösung für bessere Ästhetik
- Indikationen: spezielle Durchmesser für Front- und Seitenzahnregionen
- Sofortversorgung: zugelassen, beschleunigt provisorische Behandlungen
- Prothetik: verschraubte und abgewinkelte Optionen unterstützen digitale Workflows
Ausblick
Keramikimplantate sind kein Allheilmittel, aber sie erweitern das Spektrum an Behandlungsoptionen. Für Praxen, die stärker auf digitale Planung und schnelle Versorgungszeiten setzen, kann ein solches System die Abläufe optimieren. Entscheidend bleibt eine kritische Abwägung zwischen klinischem Nutzen, individuellen Patientenwünschen und dem Schulungsbedarf des Teams.
Für Behandler stellt sich damit die Frage weniger nach dem Ob als nach dem Wie: Welche Fälle eignen sich wirklich für keramische Implantate, und wie integriert man das System sinnvoll in bestehende Konzepte?












