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Für Zahnärzte und Zahntechniker, die craniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) zuverlässig diagnostizieren und therapieren wollen, bietet sich Anfang Juli eine praktische Weiterbildungsgelegenheit: Am 3. und 4. Juli 2026 findet in Velten/Brandenburg der Advanced‑Kurs „Funktion mit System“ von zebris statt. Der Kurs verspricht umsetzbare Arbeitsabläufe und eine objektive Datengrundlage, die Behandlungsentscheidungen im Praxisalltag absichern können.
Im Fokus steht ein systematisches Vorgehen von Anamnese und manueller Befundung bis zur instrumentellen Analyse – ergänzt durch digitale Prozesse, die Bewegungsdaten des Unterkiefers präzise erfassen und in die Laborproduktion überführen.
Was der Kurs praktisch lehrt
Teilnehmende erhalten Anleitung, wie sich klinische Beobachtungen mit instrumentell gewonnenen Messwerten verbinden lassen, um Therapien sicherer zu planen. Die Inhalte sind gezielt auf die direkte Anwendung in der Praxis ausgerichtet, statt rein theoretischer Theorievermittlung.
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- Strukturierte Funktionsdiagnostik von Anamnese bis manueller Strukturanalyse
- Nutzung des zebris JMA‑Optic zur instrumentellen Erfassung von Unterkieferbewegungen
- Interpretation von Bewegungsdiagrammen, Analyse der Kondylenbahnen und Bewertung dynamischer Okklusion
- Überführung der Messdaten in digitale Laborabläufe für funktionsgerechte Prothetik
- Interdisziplinäre Ansätze: Abgleich mit Physiotherapie und anderen Fachdisziplinen
Technik im Mittelpunkt
Der Kurs zeigt, wie sich real gemessene Unterkieferbewegungen digital abbilden lassen und welche Vorteile das für Planung und Dokumentation bringt. Die Kombination aus dynamischer Aufzeichnung und digitaler Auswertung liefert eine messbare Basis für Therapieentscheidungen – wichtig etwa bei Schienentherapien, okklusalen Anpassungen oder bei forensischen Fragestellungen.
Messdaten dienen nicht nur der Therapieplanung, sondern auch der Verlaufsdokumentation: Wiederholte, vergleichbare Aufzeichnungen erhöhen die Nachvollziehbarkeit therapeutischer Maßnahmen.
Vom Labor bis zur Patientenbehandlung
Ein Schwerpunkt liegt auf der praktischen Umsetzung im Dentallabor. Zahntechniker demonstrieren, wie Bewegungsdaten in CAD/CAM‑gestützte Herstellprozesse integriert werden, damit prothetische Elemente funktional abgestimmt sind. Live‑Behandlungen mit Kurspatienten erlauben direkte Diskussionen über Diagnose und Therapie – ein Abstand, der Lehrinhalte unmittelbar überprüfbar macht.
Die Einbindung digitaler Prozesse soll typische Bruchstellen zwischen Praxis und Labor verringern und so die Behandlungsergebnisse verbessern.
Kursleitung und Erfahrung
Leitung: Dr. Andrea Diehl und Zahntechniker Florian Birkholz. Dr. Diehl betreibt die Praxis ZahnMedic in Berlin‑Charlottenburg und ist Gründerin eines CMD‑Kompetenzzentrums; sie ist als Spezialistin für Funktionsdiagnostik und -therapie zertifiziert. Birkholz ist Mitinhaber des Dentallabors Birkholz und Mohns, spezialisiert auf funktionelle Zahntechnik und digitale Workflows; zudem ist er als exocad Level 3 Trainer aktiv.
Beide bringen langjährige Praxis in der funktionellen Zahnmedizin mit und führen gemeinsam ein mehrteiliges Fortbildungsprogramm zum Thema CMD durch.
Für wen sich der Kurs lohnt
Der Masterkurs richtet sich an Zahnärzte und Zahntechniker mit Vorkenntnissen, die ihre diagnostischen Standards verlässlich quantifizieren und in digitale Prozesse überführen wollen. Wer Therapien anhand reproduzierbarer Messgrößen dokumentieren möchte, erhält hier konkrete Werkzeuge für den Praxisalltag.
Kurzfristige Termine und die Möglichkeit, Messdaten direkt in Laborprozesse zu überführen, machen den Kurs für Praxis‑Teams interessant, die auf moderne, evidenzbasierte Arbeitsweisen setzen.
Wesentliche Kursdaten
- Veranstalter: zebris Medical GmbH
- Titel: Masterkurs „Funktion mit System“ – CMD‑Diagnostik mit dem zebris JMA‑Optic
- Datum: 3.–4. Juli 2026
- Ort: Labor Birkholz und Mohns, Velten (Brandenburg)
Die Veranstaltung verbindet praktische Fallarbeit, digitale Messverfahren und Laborintegration – ein Format, das darauf abzielt, Diagnostik und Therapie von CMD langfristig nachvollziehbar und reproduzierbar zu machen.












