Eine gute Nachricht für alle, die einen Ablehnungsbescheid der Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) für das Medizinstudium erhalten haben: Mit StudiMed (Köln) ist laut einer Pressemeldung ein Medizinstudium trotz Ablehnung in Deutschland möglich. Die Spezialvermittlung für die Studiengänge Human-, Zahn- und Tiermedizin garantiert jedem einen Studienplatz an einer von fünf Universitäten im europäischen Ausland – unabhängig von Abiturnote und Wartezeit.
Studienplatzvermittlung garantiert Medizinstudienplatz an Partneruniversität. Foto: Benjamin Thorn / pixelio.de
„Auch in diesem Jahr werden wieder viele gute Leute von der SfH abgewiesen, weil in Deutschland nicht genügend Studienplätze vorhanden sind. Bei uns bekommen sie die Chance, ihren Traum vom Medizinstudium doch noch zu verwirklichen – und zwar zum kommenden Semester und nicht erst nach sechseinhalb Jahren Wartezeit, wie sie aktuell in Deutschland erforderlich sind“, sagt StudiMed-Geschäftsführer Hendrik Loll.
Die StudiMed-Partneruniversitäten liegen in Iasi (Rumänien), Varna (Bulgarien), Split (Kroatien), Kaunas (Litauen) und Bratislava (Slowakei), das Studium findet auf Englisch statt. „Wir kümmern uns um alles – von der Bewerbung über die Durchführung von Eignungstests in Deutschland, die behördlichen Formalitäten und die Anerkennung der Studienleistungen in Deutschland bis hin zur Wohnungssuche und sonstigen Fragen vor Ort in der ausländischen Studienstadt“, erläutert Loll das Angebot. „Und wir garantieren wirklich jedem einen Studienplatz. Das ist uns wichtig, denn für die angehenden Mediziner ist es schließlich wichtig, dass sie nicht wertvolle Zeit verschwenden, indem sie auf einen Studienplatz warten, den sie in Deutschland vielleicht nie bekommen.“
Weitere Informationen über StudiMed, die Partneruniversitäten, den Ablauf und die Kosten des Auslandsstudiums im Internet unter www.studimed.de.


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Ich habe gerade das erste Mal von dieser Studienplatzvermittlung gelesen. Für Leute die wirklich Medizin studieren möchten und in Deutschland nicht zugelassen werden, ist das eine interessante Möglichkeit. Gerade in Bezug auf das Medizinstudium wurden in Deutschland in der Vergangenheit zu wenige Alternativen geboten. Jeder sollte die Möglichkeit auf eine freie Berufswahl und den damit verbundenen Studienplatz haben. Natürlich ist ein Auslandsstudium für einige sicherlich ein nicht ganz unerheblicher Schritt, zu dem man erst einmal bereit sein muss. Für angehende Studenten mit dem nötigen Kleingeld kommt eventuell auch eine Studienplatzklage in Betracht… Aber das wird wohl jeder für sich entscheiden müssen.