Prothetik-Symposium neu ausgerichtet: Folgen für Praxis und Patienten

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Das etablierte Prothetik Symposium wird neu organisiert: Veranstalter Merz Dental kombiniert künftig einen selteneren Präsenzkongress mit einer dauerhaften digitalen Fortbildungsplattform. Für Zahnärzte, Prothetiker und Industriepartner eröffnet das Format dadurch flexiblere Lernwege und intensivere Austauschmöglichkeiten – bei gleichzeitig klarer Konzentration auf das persönliche Treffen als zentralen Höhepunkt.

Merz Dental hat entschieden, das Symposium künftig im zweijährigen Rhythmus durchzuführen. Ab 2027 ist der Termin festgelegt: das erste Adventswochenende in Berlin. Die Absicht hinter der Umstellung ist, den charakteristischen Live‑Kongress zu bewahren und zugleich die kontinuierliche inhaltliche Betreuung zwischen den Präsenzjahren zu gewährleisten.

Was ändert sich praktisch?

Die Neuerung besteht aus zwei ineinandergreifenden Bausteinen: dem physischen Kongress als zentralem Treffpunkt und einer ergänzenden digitalen Reihe mit Fachvorträgen, Diskussionen und weiterführenden Materialien. Die digitale Plattform startete bereits im September 2026 und begleitet die Community in den Monaten bis zum nächsten Präsenztermin.

Bühne eines hybriden Kongresses mit Publikum und Videostream
Das neue Modell kombiniert Live‑Kongress und digitale Webinarreihen.

  • Rhythmus: Veranstaltungen alle zwei Jahre; damit seltener, aber kompakter und fokussierter.
  • Präsenzzentrum: Intensives Networking und Live‑Workshops beim Kongress in Berlin.
  • Digitale Fortbildung: Webinar‑Reihe „Prothetik Symposium Insights“ bietet laufende Inhalte und Austausch zwischen den Kongressen.
  • Internationale Beteiligung: Erhöhte Chance für Beiträge aus dem Ausland durch das hybride Konzept.
  • Zugänglichkeit: Mehr Teilnehmende können remote einsteigen – hilfreich bei beruflichen Terminkonflikten.

Für Teilnehmende bedeutet das neue Modell konkret: weniger, dafür qualitativ aufgeladene Live‑Termine und gleichzeitig ein stetiges, leicht erreichbares Angebot an Fachwissen. Anbieter und Aussteller bekommen planbare Schwerpunkte, während Referenten ihre Inhalte digital verlängern können.

Folgen für die Fortbildungspraxis

Die Kombination aus Präsenz und digitalen Formaten spiegelt einen langfristigen Trend in der ärztlichen und zahnmedizinischen Weiterbildung: die Nachfrage nach flexiblen, akkreditierbaren Lernangeboten, die sich mit Praxisalltag und Teamverantwortung vereinbaren lassen. Gerade für spezialisierte prothetische Themen, die intensive Demonstrationen oder Hands‑on‑Sessions brauchen, bleibt das persönliche Treffen unverzichtbar.

Zahnärztin am Bildschirm verfolgt ein Online‑Webinar zur Fortbildung
Digitale Fortbildungsangebote ermöglichen flexibles Lernen im Praxisalltag.

Merz Dental betont, dass die Umstellung auf Teilnehmerfeedback basiert; Wünsche nach mehr Flexibilität, zusätzlichen Austauschmöglichkeiten und internationaler Perspektive seien ausschlaggebend gewesen. Für die Community bedeutet das: bessere Erreichbarkeit fachlicher Inhalte – ohne den Wert der persönlichen Vernetzung aufzugeben.

Kurzfristige Relevanz

Warum ist das jetzt wichtig? Fortbildungsanforderungen, zunehmende Internationalisierung und veränderte Erwartungen an digitale Formate machen solche Hybridmodelle aktuell besonders relevant. Wer im prothetischen Bereich tätig ist, sollte die veränderte Taktung und das digitale Angebot im Blick behalten, um Fortbildung effizient zu planen.

Angaben zur Umstrukturierung stammen von Merz Dental; konkrete Programmdetails und Termine für die Webinarreihe werden sukzessive veröffentlicht.

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