Der Verwaltungsrat der Techniker Krankenkasse hat der geplanten Zusammenlegung mit der IKK‑Direkt zugestimmt; die Fusion soll zum 1. Januar 2009 in Kraft treten. Nach Angaben der TK bleibt der bisherige Name erhalten, der Beschluss steht jedoch noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch das Bundesversicherungsamt.
Harald Schulte, Vorsitzender des Verwaltungsrats der TK, begründete den Schritt mit Blick auf die kommende Umstellung des Gesundheitssystems: Durch den Zusammenschluss treffen nach seinen Worten ein marktstarker Anbieter und ein Wettbewerber mit klaren Qualitäts- und Preisprofilen aufeinander – ein Vorteil für die Startposition im neuen Finanzierungsrahmen ab 2009.

Für Versicherten und Beobachter ist die Fusion vor allem wegen der Größendynamik interessant:
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- Versichertenbestand nach den veröffentlichten Zahlen 2008: rund 7,1 Millionen (zusammengerechnet).
- Haushaltsvolumen 2008: zusammen etwa 21,0 Milliarden Euro.
Ein kurzer Blick auf die Einzelprofile:
- Techniker Krankenkasse
Versicherte: 6,3 Millionen
Haushaltsvolumen 2008: 18,2 Milliarden Euro - IKK‑Direkt
Versicherte: 800.000
Haushaltsvolumen 2008: 2,8 Milliarden Euro
Die Entscheidung fällt zu einem Zeitpunkt, in dem sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen verändern: Ab 2009 wird der Gesundheitsfonds greifen, daher sehen die beteiligten Kassen ihre strategische Positionierung als entscheidend an. Ob die Fusion tatsächlich die erwarteten Vorteile bringt, hängt nun maßgeblich von der formellen Zustimmung des Bundesversicherungsamtes ab.
Kurz und knapp: Die Zusammenlegung reduziert die Zahl der eigenständigen Wettbewerber, vergrößert den Versichertenstamm der TK deutlich und bündelt die Haushaltsvolumina beider Kassen.
Quelle: Pressemitteilung der Techniker Krankenkasse, 26.09.2008.












