Schnupperstudium Zahnmedizin bot Orientierungshilfe

Am 4. und 5. Mai 2017 konnten 50 Interessierte an der Universität Witten/Herdecke zum achten Mal probeweise Zahnmedizin studieren.

Arbeit am Phantomkopf (Foto: Florian Danner)

Arbeit am Phantomkopf (Foto: Florian Danner)

Studieninteressierte aus ganz Deutschland reisten in Witten an, um Entscheidungshilfe auf die Frage zu bekommen, ob ein Studium der Zahnmedizin das Richtige für sie ist. Ein studentisches Gremium der Universität Witten/Herdecke (U/WH) steht seit 2013 zweimal im Jahr vor der schwierigen Aufgabe, aus ca. 150 Bewerbungen 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das zweitägige Schnupperstudium Zahnmedizin auszuwählen.

Einstiegswissen in verschiedene zahnmedizinische Disziplinen

Neben praktischen Übungen, zum Beispiel die Arbeit am Phantomkopf oder das Mikroskopieren von Zähnen, vermittelt die Veranstaltung auch theoretisches Einstiegswissen in verschiedene zahnmedizinische Disziplinen. Für die fachliche Betreuung standen vier Professoren sowie mehrere Oberärzte und Zahnärzte an beiden Tagen zur Verfügung. 20 Zahnmedizin-Studierende, unter Ihnen auch ehemalige Teilnehmer des Schnupperstudiums, unterstützten bei der Durchführung und beantworteten viele Fragen rund um Studium und Universität. Das Team des Professional Campus & Career Service um Sebastian Benkhofer organisierte das zweitägige abwechslungsreiche Programm zur Studienorientierung.

Am 12. und 13. Oktober 2017 findet das nächste Schnupperstudium Zahnmedizin statt.
Die Bewerbungsphase startet am 14. Juli 2017. Interessierte können sich für weitere Informationen online anmelden unter: www.uni-wh.de/schnupperstudium oder sich per E-Mail an campusrelations@uni-wh.de über den Bewerbungsstart rechtzeitig informieren lassen.
Für weitere Informationen steht das Team des Career Service der UW/H unter Tel. (02302) 926-901 gerne zur Verfügung.

„Besonders die Nähe zu den Studierenden und den Professoren sowie die lockere Atmosphäre wurden sehr gelobt“, so Prof. Dr. Stefan Zimmer, Leiter des Departments für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde an der UW/H. Für ihn ist das Schnupperstudium eine gute Möglichkeit, den Kreis der Studieninteressierten zu erweitern. „Der Zahnarztberuf verlangt viel manuelles Geschick, um zum Beispiel eine Kavität für eine Füllung herzustellen – wie bei einer Kariesbehandlung nötig – dabei aber nicht zu viel Zahnsubstanz wegzuschleifen. Die Gelegenheit, dieses Geschick unter realen Bedingungen auszuprobieren, hat man hier in Witten.“

Tolles Feedback und Unterstützung der Studierenden

In der dreistündigen Kavitäten-Präparationsübung am Phantomkopf erhielten die Teilnehmer die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen. „Mein Highlight war die Präparationsübung am Phantomkopf, das tolle Feedback und die Unterstützung der Studierenden. Das kompakte Programm des Schnupperstudiums ist für meine Entscheidungsfindung völlig hilfreich gewesen, “ fassen Sina Wübben und Charlotta Albert ihre Erfahrungen zusammen.

Zehn Teilnehmerplätze wurden als Stipendien an Bildungspioniere vergeben.

Bildungspioniere sind für uns Menschen, die als erste in ihrer Familie studieren“, erläutert Prof. Zimmer. „Damit möchten wir die gewünschte Heterogenität im Schnupperstudium und auch später im Studium sicherstellen.

 

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