Praxisdesign: Vom Feinaufmaß bis zur Möbelmontage

Das optimale Praxisdesign mit System: Der Acht-Schritte-Plan für eine individuelle und erfolgreiche Praxisgestaltung (4)

Stilvoll, individuell und bezahlbar soll sie sein – die eigene Wohlfühlpraxis. Der Weg dorthin kann einfach sein: mit dem Acht-Schritte-Plan für die individuelle Praxisgestaltung mit System, den die Geilert GmbH entwickelt hat. So geht’s.

Alle finalen Ausstattungsdetails werden mit dem Zahnarzt besprochen. Im Fall der Geilert GmbH werden auch neue, individuell auf den Arzt angepasste Details entwickelt. Foto: Geilert GmbH

Alle finalen Ausstattungsdetails werden mit dem Zahnarzt besprochen. Im Fall der Geilert GmbH werden auch neue, individuell auf den Arzt angepasste Details entwickelt. Foto: Geilert GmbH

Es sind nur noch wenige Schritte zur eigenen Wohlfühlpraxis, denn die entscheidenden Schritte in Bezug auf Ideenentwicklung, kreative Arbeit und Materialauswahl sind bereits geschafft. Nun folgt die handwerkliche Umsetzung vom Feinaufmaß bis zur Montage – vier weitere Schritte, in die auch das Zahnarztteam eng mit eingebunden wird.

Acht Schritte zur Wunschpraxis

Den Weg zur Wunschpraxis gehen die Praxisausbauspezialisten der Geilert GmbH in acht klar definierten Schritten, um jeden Wunsch der Praxisinhaber Wirklichkeit werden zu lassen. Nach der kreativen Phase folgen nun die Schritte vier bis acht, der handwerklich geprägte Teil. Im Fokus von Schritt vier steht die Abstimmung der technischen Feinheiten. Finale Ausstattungsdetails werden besprochen: Bestückung des Hygienecenters, Spenderplatzierungen und viele Entscheidungen, die den Praxisalltag erleichtern sollen. Im Fall der Geilert GmbH werden auch neue, individuell auf den Arzt angepasste Details entwickelt und in den Werkstätten umgesetzt.

Funktionale Möbelplanung

„Erst kürzlich wollte ein Zahnarzt eine praktischere Alternative zu Trays. So entwickelten wir gemeinsam eine, für ihn praktischere Lösung, ein sogenanntes Löffeldrehboard“, erläutert Jörg Geilert, Geschäftsführer und Tischlermeister der Geilert GmbH. Viel Zeit bedarf auch die sinnvolle Organisation der Kabelführung und Elektroanschlüsse. Vor allem die unsichtbare Verlegung im Empfangsbereich ist eine Herausforderung. So muss zum Beispiel Größe und Bedienfunktion der Drucker in eine funktionale Möbelplanung mit einfließen. Immer öfter wird auch ein Lichtplaner hinzugezogen. Weitere Details wie Stromauslässe, Schalter- und Steckdosenanordnung, Wasser beziehungsweise Abflüsse sind ergänzende To Dos dieses Schrittes.

Gehört ebenfalls zu einer funktionellen Möbelplanung: Details wie Stromauslässe, Schalter- und Steckdosenanordnung, Wasser oder Abflüsse werden stets mitberücksichtigt. Foto: Geilert GmbH

Gehört ebenfalls zu einer funktionellen Möbelplanung: Details wie Stromauslässe, Schalter- und Steckdosenanordnung, Wasser oder Abflüsse werden stets mitberücksichtigt. Foto: Geilert GmbH

Die Theorie wird zur Praxis

Bei jedem Umbau ist es wichtig, geeignete Handwerker zu finden. Dabei gilt es, einiges zu beachten. Vor allem bei einem kompletten Praxisumbau sollten Firmen in erforderlicher Größe engagiert werden. Auch ein möglichst kurzer Anfahrtsweg ist sinnvoll. Besonders bei Elektrikern und Installateuren ein wichtiger Punkt, denn bei Problemen ist der kurze Handlungsweg ein großer Vorteil.

Wichtig ist auch, dass Maler, Bodenleger, Trockenbauer, Installateur und Elektriker in der richtigen Abfolge in der Praxis tätig sind. Zu knapp bemessene Bauphasen führen zu unnötigem Druck auf der Baustelle und zwangsläufig zu Fehlern. Dies fasst bei einer fachlichen Organisation der Bauablaufplan zusammen. Hier listen alle Gewerke in der entsprechenden Reihenfolge mit dem erforderlichen Zeitaufwand.

Handwerker ergänzen sich während der Ausführung

Die Handwerksfirmen sollten möglichst früh beauftragt werden, um die gewünschte Ausführungszeit einzuhalten. Idealerweise ergänzen sich die Handwerker während der Ausführung. Dafür trägt in der Regel der Bauleiter beziehungsweise der Praxisausbauspezialist die Verantwortung. Dreh- und Angelpunkt bilden häufig die Malerarbeiten. So wird der Trockenbau bei kleineren Umbauten häufig von der Malerfirma übernommen. Bei LED-Beleuchtung muss der Maler Decken und Wände entsprechend fein spachteln. Beim Malern selbst empfiehlt sich immer ein Probeanstrich der ausgewählten Farbe. Es ist besser, die Farbe nochmals um Nuancen zu verändern, als sich später zu ärgern. Ähnliches gilt für den Bodenleger. Erst nach dem Entfernen des alten Bodenbelags kann der Untergrund richtig beurteilt werden. Aber auch aufwendige Nachbesserungen sind angesichts einer langfristig schönen Optik unvermeidbar.

Der spannendste Projektabschnitt: Die renovierten Räume werden mit Leben gefüllt. Foto: Geilert GmbH

Der spannendste Projektabschnitt: Die renovierten Räume werden mit Leben gefüllt. Foto: Geilert GmbH

Handwerkliche Feinheiten im Fokus

Sind diese handwerklichen Details geklärt, folgt der fünfte Schritt, die Arbeitsvorbereitung – die entscheidende Phase bevor die Produktion beginnen kann. Die Daten aus dem Feinaufmaß werden mit den groben Maßen aus dem ersten Schritt abgestimmt, verglichen und nochmals in einer 2-D-Zeichnung erfasst, inklusive aller Höhen und Tiefen, Schubladen, Fachbodenabstände, Sockelhöhen, Kabeldurchlässe, Öffnungen und Aussparungen. Diese Zeichnungen werden ein letztes Mal mit dem Ärzteteam abgestimmt und durch Unterschrift freigegeben. Nun wird das Material bestellt und die Daten für die Bearbeitung erfasst.

Komplexe Werkstücke in höchster Präzision

„Die Teamabstimmung ist ein wesentlicher Aspekt vor der Möbelfertigung. Alle Details des Auftrages werden von unseren Mitarbeitern der Arbeitsvorbereitung an die Produktion weitergegeben. Hier ist eine konkrete Abstimmung ohne Zeitdruck ein wichtiger Faktor“, erklärt Jörg Geilert sein Werkstattprocedere. Die Bearbeitung erfolgt an sogenannten CNC-Maschinen. Maschinen, die dank modernster Steuerungstechnik selbst komplexe Werkstücke in höchster Präzision herstellen.

Live – wie aus Platten Möbel werden

Im Fall der Geilert GmbH können Ärzte in jeder Produktionsphase bei der Entstehung ihrer Praxismöbel live dabei sein. Die Werkstatt steht interessierten Praxisinhabern offen. So sind viele Ärzte bereits beim grundlegenden Arbeitsschritt, dem Zuschnitt des Materials, begeistert. Wie im sechsten Schritt, der Möbelproduktion, aus einer riesigen Platte ein Schrank oder Tresen entsteht, ist immer wieder faszinierend. Dennoch steckt in der Fertigung noch immer sehr viel Handarbeit. „Unsere Möbel werden alle nach individuellem Kundenwunsch gefertigt. Im Prinzip verlässt jedes Produkt nur einmal das Unternehmen. Manufakturarbeit die hier vor Ort entsteht“, bestätigt Jörg Geilert die Produktionsphilosophie.

Wenn alles aufgebaut, eingeräumt und mit den nötigen Accessoires ausgestattet ist, wird das Projekt „Wohlfühl-Praxis“ abgeschlossen. Foto: Geilert GmbH

Wenn alles aufgebaut, eingeräumt und mit den nötigen Accessoires ausgestattet ist, wird das Projekt „Wohlfühl-Praxis“ abgeschlossen. Foto: Geilert GmbH

Qualitäts- und Funktionskontrolle in den Werkstätten

Alle Möbel werden zur internen Qualitäts- und Funktionskontrolle in den Werkstätten einmal komplett montiert. Eine schöne Gelegenheit für die Kunden, sich vor Ort vom Handwerk „Made in Germany“ zu überzeugen. Zählen auch Dentalzeilen zum neuen Interieur, werden diese im Fall der Geilert GmbH in einem separaten Bereich, der Mineralwerkstoff-Produktion hergestellt. Das flächige Material wird je nach Designwunsch geformt, Waschbecken fugenlos eingefügte Wischleisten fugenlos abgeformt oder Sonderwünsche wie die Öffnung für Papier und Müllabwürfe sowie ein individueller Instrumentenabwurf in der Arbeitsplatte eingearbeitet.

Der spannendste Projektabschnitt: die Montage

Die Montage, der siebte Schritt, ist wohl der spannendste Projektabschnitt. Die renovierten Räume werden mit Leben gefüllt. Nach dem Entfernen von Baustaub und Schmutz werden die, für den Transport wieder zerlegten Möbel, angeliefert. Die spannende Frage: Passt alles? Aber auch hier zahlt sich die akribische Schritt-für-Schritt Planung aus. Jeder Zentimeter wird perfekt genutzt. Die Praxisinhaber erleben, wie aus einer groben Idee mit jedem neuen Möbelstück eine Wohlfühl-Praxis entsteht. Wie lange die Montage dauert, hängt vom Projektumfang und der Montageplanung ab. Und dann, wenn alles aufgebaut, eingeräumt und mit den nötigen Accessoires ausgestattet ist, wird das Projekt „Wohlfühl-Praxis“ abgeschlossen.

Die große (Neu-)Eröffnung kann starten und der neue, optimierte Praxisalltag beginnt. Foto: Geilert GmbH

Die große (Neu-)Eröffnung kann starten und der neue, optimierte Praxisalltag beginnt. Foto: Geilert GmbH


Professionelles Foto-Shooting der neuen Praxiswelt

Die große (Neu-)Eröffnung kann starten und der neue, optimierte Praxisalltag beginnt. Im Fall der Geilert GmbH erhält der Zahnarzt im achten und letzten Schritt die Chance, durch ein professionelles Fotoshooting zum Abschluss kostenlos Bilder seiner neuen Praxiswelt zu erhalten – ob für die Website, für Printdrucke oder, um aktive Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Die Räumlichkeiten, das Interieur, die Atmosphäre – alles wird digital eingefangen. Das Praxisteam genießt jetzt täglich die Vorzüge einer modernen, individuell und vor allem funktional gestalteten Praxis.

Das Praxisteam genießt jetzt täglich die Vorzüge einer modernen, individuell und vor allem funktional gestalteten Praxis. Fotos: Geilert GmbH

Das Praxisteam genießt jetzt täglich die Vorzüge einer modernen, individuell und vor allem funktional gestalteten Praxis. Fotos: Geilert GmbH

Kurz gesagt: In nur acht Schritten erhält jeder Arzt die Möglichkeit, seine Wunschpraxis in gelebten Praxisalltag zu verwandeln. Mit dem richtigen Partner ist das Projekt Praxisausbau oder Neubau eine einmalige Zeit, in der viele neue Eindrücke und Erfahrungen die Ärzteteams begleiten, und am Ende, die neu gestaltete Praxis Wirklichkeit wird.
Kathrin Geilert, Leisnig

Hier finden Sie unsere komplette Serie:

Das optimale Praxisdesign mit System: Der Acht-Schritte-Plan für eine individuelle und erfolgreiche Praxisgestaltung


Teil 1: Ihr Weg zur individuellen Praxis mit Stil

Teil 2: Von der Idee zum Praxisentwurf mit Wow-Effekt

Teil 3: Die eigene Praxis nimmt Gestalt an – Vom Entwurf zur Auftragsgestaltung

Teil 4: Praxisdesign: Vom Feinaufmaß bis zur Möbelmontage

Zu unserer Autorin:

Kathrin Geilert (Foto: Geilert GmbH)Kathrin Geilert ist gelernte Betriebswirtin mit Studienabschluss im Bereich Betriebswirtschaft und Gestaltung/Design. Seit 24 Jahren leitet sie die Geschäfte des Familienunternehmens Geilert, das sich seit 15 Jahren auf den maßgefertigten Innenausbau von Arztpraxen und Apotheken im Raum Thüringen, Sachsen und Berlin-Brandenburg spezialisiert hat. Sie ist verantwortlich für Marketing, Designentwicklung, Projektplanung, Kundenbetreuung sowie die Geschäftsorganisation.

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