Uni Würzburg: Drei Studenten der Zahnmedizin gründen Hilfsprojekt

Smile – It’s the boldest statement you can make without saying a word”. Das ist der Leitspruch von Sebastian Köppert, Jens Dauben und Robin Fernandez. Die drei Zahnmedizinstudenten der Uni Würzburg haben es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen in Notlagen wieder ein Lächeln zu schenken.

Anderen ein Lächeln schenken: Die drei Zahnmedizinstudenten (v.l.) Sebastian Köppert, Jens Dauben und Robin Fernandez gründeten das Hilfsprojekt „The United Smile“. (Foto: Sascha Wendt)

Anderen ein Lächeln schenken: Die drei Zahnmedizinstudenten (v.l.) Sebastian Köppert, Jens Dauben und Robin Fernandez gründeten das Hilfsprojekt „The United Smile“. (Foto: Sascha Wendt)

Die drei Studenten wollen speziell den Menschen helfen, die keinen Zugang zu einer geregelten zahnmedizinischen Vorsorge haben. Auslöser für diese Idee war eine Infoveranstaltung für Zahnmedizinstudenten im zweiten Semester. Hier berichteten Kommilitonen über ihre Famulaturen im Ausland und teilten den Zuhörern ihre Erfahrungen mit. Sebastian, Jens und Robin wussten daraufhin, dass auch sie eine solche freiwillige Famulatur im Ausland starten wollen. Das ist jedoch erst frühestens nach dem siebten Semester möglich.

Die drei Studenten wollen speziell den Menschen helfen, die keinen Zugang zu einer geregelten zahnmedizinischen Vorsorge haben. Auslöser für diese Idee war eine Infoveranstaltung für Zahnmedizinstudenten im zweiten Semester. Hier berichteten Kommilitonen über ihre Famulaturen im Ausland und teilten den Zuhörern ihre Erfahrungen mit. Sebastian, Jens und Robin wussten daraufhin, dass auch sie eine solche freiwillige Famulatur im Ausland starten wollen. Das ist jedoch erst frühestens nach dem siebten Semester möglich.

Zusammen mit Dental Volunteers e.V. stellen sie Schritt für Schritt ihr eigenes Projekt „The United Smile“ auf die Beine. Als Zielort wählten die angehenden Zahnmediziner Nepal, das Land, das im Jahr 2015 Opfer eines schweren Erdbebens wurde. Dieses Erdbeben zerstörte mit voller Wucht ein schon vorher strukturschwaches Land. Viele Menschen verloren dabei ihr ganzes Hab und Gut. Ein Überleben ohne fremde Unterstützung ist für viele Betroffene heute noch undenkbar. Gerade ärztliche Hilfe ist in solchen Zeiten grundlegend.Das Hauptanliegen der Studenten ist dabei, einer möglichst großen Gruppe von Kindern und Erwachsenen in unterschiedlichen Ortschaften der ausgewählten Region einen kostenlosen Zugang zu einer zahnärztlichen Behandlung mit besten Hygiene- und Behandlungsbedingungen zu gewährleisten.

Vier grundlegende Maximen

Aufklärungsarbeit, optimale Versorgung, interkultureller Austausch und Nachhaltigkeit. Das sind die vier Maximen, an denen sich die angehenden Studierenden orientieren.Unter den Bereich Aufklärungsarbeit fällt vor allem die Prophylaxe, ein extrem wichtiger Aspekt der Zahnmedizin. In gemeinsamen Gruppenübungen demonstrieren Sebastian, Jens und Robin die Grundlagen der alltäglichen Mundhygiene. Falls notwendig, behandeln die drei unter der Aufsicht eines approbierten Zahnarztes oder einer approbierten Zahnärztin kariöse Zähne, versorgen diese oder ziehen sie, falls sie nicht mehr erhaltungswürdig sind.Das Ganze – angelehnt an westliche Standards – soll einen verständnisvollen Umgang zwischen den Beteiligten fördern.Semesterferien ganz im Zeichen der NächstenliebeIn den Semesterferien Anfang 2017 werden die Nachwuchsmediziner circa sechs Wochen lang in Nepal bleiben. Doch nach den sechs Wochen ist ihre Hilfe noch lange nicht vorbei. Unter der vierten Säule – der Nachhaltigkeit – verstehen die drei ein längerfristiges Engagement. Sebastian, Jens und Robin wollen ein Netzwerk aufbauen, sodass der Kontakt vor Ort erhalten bleibt. Nur so sei es möglich, eine anhaltende Versorgung zu ermöglichen.Ziel ist es, ein Behandlungszimmer an einem für jeden zugänglichen Ort einzurichten, um dadurch sicher gehen zu können, dass die Patienten auch eine Chance auf Nachsorgeuntersuchungen haben.SpendenUm ihr Vorhaben realisieren zu können, sind die Studenten auf Unterstützung angewiesen. Neben Geldspenden werden auch Sachspenden, wie beispielsweise Handschuhe, Füllungsmaterialien, Anästhetika, ausrangierte Instrumente benötigt. Gerade Zahnarztpraxen, die ihr Behandlungsmaterial aussortieren müssen, seien eine große Hilfe.

Für Sachspenden wenden Sie sich direkt an webmaster@theunitedsmile.net 

Geldspendengehen an folgendes Konto:

The United Smile; IBAN: DE84300606010103587371; Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG Würzburg

Eva-Maria Wegmann

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