Uni Greifswald: 45 begehrte Plätze in der Zahnmedizin vergeben

Anfang Oktober ist schon der Semesterstart mit spannenden Vorlesungen.(Foto: Oliver Böhm, Universität Greifswald)

Anfang Oktober ist schon der Semesterstart mit spannenden Vorlesungen. (Foto: Oliver Böhm, Universität Greifswald)

Am 11. September 2015 wurden an der Universitätsmedizin Greifswald die Auswahlgespräche für die Studiengänge Medizin und Zahnmedizin abgeschlossen. Insgesamt wurden 344 junge Leute zu diesen Gesprächen eingeladen. Über das hochschuleigene Auswahlverfahren darf die Universitätsmedizin 60 Prozent ihrer Studienplätze selbst vergeben. Der andere Teil der Plätze wird über die Stiftung für Hochschulzulassung (hochschulstart.de) in Dortmund vergeben. Insgesamt gibt es 184 Studienplätze in der Humanmedizin und 45 Plätze in der Zahnmedizin.

Kurz und Knapp

  • In Greifswald können insgesamt 184 Studienplätze in der Medizin und 45 Plätze in der Zahnmedizin vergeben werden.
  • 20 Plätze in der Medizin und 23 Plätze in der Zahnmedizin werden im Rahmen des Auswahlverfahrens vergeben.
  • Verhältnis Bewerber/Studienplatz für Medizin 17 und Zahnmedizin 19
  • 22 Bewerber, die bereits eine Zulassung im Rahmen der Abiturbestenquote über Hochschulstart erhalten haben, haben einem Abiturdurchschnitt von 1,0.
  • Greifswald ist weiterhin einer der beliebtesten Studienorte für Medizin und Zahnmedizin.

Allein für die Teilnahme am hochschuleigenen Auswahlverfahren der Universitätsmedizin Greifswald haben sich in diesem Jahr 2.034 Bewerber für ein Medizin- und 419 für ein Zahnmedizinstudium beworben und damit den Studienort Greifswald an erster Ortspräferenz gesetzt.

Im Rahmen des hochschuleigenen Auswahlverfahrens konnten sich bereits 26 Bewerberinnen und Bewerber für Medizin und fünf für Zahnmedizin über eine direkte Zusage ohne Teilnahme an einem Auswahlgespräch aufgrund ihrer besonders hohen erreichten Punktzahlen freuen.

Die motiviertesten und besten Studierenden mit größtmöglicher Eignung auswählen

Zu Gesprächen wurden in diesem Jahr 290 Kandidaten für Medizin und 54 für Zahnmedizin eingeladen. Ihre Bewerbungen wurden über ein objektives Bewertungssystem ausgewählt. Es wurden Punkte für die Abiturdurchschnittsnote, die Belegung naturwissenschaftlicher Fächern in der Abiturstufe und berufspraktische Erfahrungen auf medizinischen – und/oder zahnmedizinischem Gebiet vergeben. Ziel dieses Verfahrens ist, die motiviertesten und besten Studierenden mit größtmöglicher Eignung für den Arztberuf auszuwählen.

Die Eingeladenen mussten sich einzeln den standardisierten Fragen einer Kommission unterziehen. Die insgesamt sieben Auswahlkommissionen (fünf Humanmedizin, zwei Zahnmedizin) bestehen aus jeweils zwei Professoren der Universitätsmedizin. In den Gesprächen wurde unter anderem die Motivation für ein Medizinstudium und die Entscheidung für den Studienstandort Greifswald besprochen. Ebenso wurde das gesellschaftliche und soziale Engagement sowie Belastbarkeit und Kommunikationsfähigkeit der Bewerberinnen und Bewerber bewertet.

Fachlich kompetent und menschlich

„Das in Greifswald praktizierte Auswahlverfahren ist zwar sehr aufwendig – aber es lohnt sich. So gelang es auch in diesem Jahr, junge Menschen mit besten Voraussetzungen für den Arztberuf zum Studium an die Greifswalder Universität zu holen. Die Eignung für den Arztberuf beschränkt sich nicht auf gute Abiturnoten, sondern bedarf einer glaubhaften Motivation, sozialer Kompetenz und menschlicher Reife. Fachlich kompetent und menschlich, solche Ärzte wollen wir heranbilden“, sagt Prof. Dr. Lendeckel, Vorsitzender der Auswahlkommission.

Die Fachschaft Medizin steht den Studienbewerbern in diesen Tagen für Fragen rund um das studentische Leben in Greifswald zur Seite und hält kleine Snacks und Getränke bereit.

Wie geht es für die Bewerber nach den Gesprächen weiter? Langweilig wird es keinesfalls: Mitte September werden die Zulassungen versandt, dann folgen die Einschreibung, Wohnungssuche und Anfang Oktober ist schon der Semesterstart mit spannenden Vorlesungen beispielsweise in Anatomie, Biologie und Chemie.

 

This page as PDF

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


*