Facebook und WhatsApp als Beziehungskiller?

Foto: ArtFotoDima/Fotolia

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Viele Dienste wie WhatsApp oder Facebook bieten dem Absender von Nachrichten die Möglichkeit, zu sehen, ob eine Information gelesen wurde oder ob das Gegenüber gerade online ist. Solche Funktionen lassen in Beziehungen viel Spielraum für Spekulationen, warum der Partner oder die Partnerin nicht sofort antwortet. Wissenschaftler der Professur für Sozial- und Organisationspsychologie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) wollen nun der Frage nachgehen, unter welchen Umständen diese Informationen Stress für eine Beziehung verursachen können und welche Rolle dabei überhaupt noch der eigentliche Nachrichteninhalt spielt.

„Grundlage dafür ist eine erste Studie, die bereits belegen konnte, dass erlebte Unausgewogenheit in der mediatisierten Paarkommunikation mit einer höheren Trennungsabsicht einhergeht“, erklärt Dr. Manuela Sirrenberg.

Unter ihrer Leitung wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer Folgestudie untersuchen, welche Bedingungen die Bewertung der Kommunikation beeinflussen und wie sich dies auf die Beziehungszufriedenheit auswirkt. Für diese Studie werden noch weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer für einen Online-Fragebogen gesucht – insbesondere Personen, die in ihrer aktuellen Partnerschaft auch über Textnachrichten kommunizieren und in sozialen Netzwerken angemeldet sind.

Das Ausfüllen des Online-Fragebogens dauert etwa 15 bis 20 Minuten. Er ist völlig anonym und dient rein wissenschaftlichen Zwecken. Jeder, der Interesse hat, erhält nach Abschluss der Studie Rückmeldung zu den Ergebnissen.

Zu der Befragung gelangen interessierte Teilnehmer über: www1.ku.de/ppf/psycho3/partnerschaft2

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