Dentista-Gehaltsumfrage abgeschlossen – die Erstauswertung

Thema Gehalt: Bei den Arbeitnehmern war etwas mehr als ein Drittel „sehr zufrieden bis eher zufrieden“.

Thema Gehalt: Bei den Arbeitnehmern war etwas mehr als ein Drittel „sehr zufrieden bis eher zufrieden“. (Foto: Robert Kneschke)

Für die Arbeitgeber hätte es „schlimmer“ ausgehen können: Am 1. Mai 2015 war sie gestartet – am 1. September wurde die Gehaltsumfrage des Dentista e.V. geschlossen. Fast 750 ausgefüllte Fragebögen zeigen, dass die Umfrage für den Berufsstand ein Thema ist.

Die grobe Erstauswertung ergibt, dass die Daten eine gute Basis zur Ermittlung eines Trends sind. Die Teilnehmerstruktur entspricht etwa der Struktur des gesamten Berufsstands. Für angestellte Zahnärzte galt ein Alterslimit von 35 Jahren.

Teilnehmerstruktur

  • Rund zwei Drittel der Arbeitgeber sind männlich, aber nur ein Drittel der Angestellten.
  • Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer arbeiten überwiegend in einer Kleinstadt. Bei den Angestellten steht die Großstadt an zweiter Stelle.
  • Zwei Drittel der Arbeitgeber sind in einer Einzelpraxis niedergelassen.
  • Knapp zwei Drittel der Arbeitnehmer sind angestellt, knapp ein Drittel Ausbildungsassistenten, rund 7 Prozent Weiterbildungsassistenten (zu gleichen Teilen KfO, Oralchirurgie und Sonstige).
  • 80 Prozent der Umfrageteilnehmer arbeiten Vollzeit, etwas mehr als 15 Prozent Teilzeit (bis 30 Stunden) und nur sehr wenige bis zu 15 Stunden.
  • Bei beiden Gruppen überwiegen Gehaltszahlung (Platz 1) und Fixum plus Provision (Platz 2), dynamische Lösungen sind eher selten.

Zufriedenheit mit dem Gehalt

Neben anderem wurde die Zufriedenheit mit dem Gehalt erfragt. Zwei Drittel der Arbeitgeber sind mit dem, was sie bezahlen, „zufrieden bis sehr zufrieden“, nur sehr wenige „ganz unzufrieden“. Bei den Arbeitnehmern war etwas mehr als ein Drittel „sehr zufrieden bis eher zufrieden“, ein knappes Drittel „eher nicht ganz so zufrieden“ und ein weiteres knappes Drittel „nicht bis gar nicht zufrieden“.

Die Gründe des restlichen Drittels werden in der vertiefenden Auswertung in den kommenden Wochen ermittelt.

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